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SING! INGE, SING! - der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg

Kinostart am 27. Oktober 2011!

Hier ein Hörfunk-Interviewmitschnitt über die erfolgreiche Premiere auf dem 22. Internationalen Filmfest in Emden am 16. Juni 2011

 

 

Jurybegründung für das “Prädikat Wertvoll” der Filmbewertung Wiesbaden (FBW), 04.03.2011:

Inge Brandenburg war eine Ausnahmekünstlerin, der dieser Film ein wunderbares Denkmal setzt. (…) Boettcher zeichnet ihre Karriere mit den wenigen Hochs und vielen Tiefs akribisch genau nach. Dabei beeindruckt die Sorgfalt, die er bei der Auswahl der Dokumente, des Archivmaterials und der Zeitzeugen an den Tag legt. Nebenbei wird hier auch am Beispiel Inge Brandenburgs eine kleine Kulturgeschichte der populären Musik im Nachtkriegsdeutschland ausgeführt – wobei das mangelnde Interesse der Deutschen an gutem Jazz und die ständigen Lockungen durch den Schlagerkommerz die Leitmotive sind. Erzählt wird aber auch die tragische Geschichte einer extrem komplexen und widersprüchlichen Frau, die so kompromisslos für ihre Art von Musik eintrat, dass sie schließlich nicht nur kommerziell scheitern musste. Und dennoch ist der Film nicht deprimierend, denn immer wieder sieht und hört man, wie Inge Brandenburg den Jazz singt – und dies tut sie mit solch einer intensiven Freude an der Performance, dass spürbar wird, dass sie zumindest in den Momenten, in denen sie ein Mikrophon vor sich hatte, ein glücklicher Mensch gewesen sein muss.

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