SING! INGE, SING! - Das Schicksal der deutschen Jazzsängerin Inge Brandenburg 

Inge beim RIASJazz wird zwar in Deutschland weitläufig als speziell und unkommerziell eingestuft, doch die Biographie der Inge Brandenburg liefert den emotional ergreifenden Stoff einer am Showbusiness scheiternden Künstlerin, der es nicht gelang, ihre eigene traumatische Vergangenheit in Zeiten von Diktatur, Weltkrieg und Flucht zu verarbeiten. Der Film ist ein Dokument deutscher Zeit- und Kulturgeschichte.<!-- Dieser Film wird nicht nur in Deutschland Interesse wecken und beeindrucken, sondern auch auf internationaler Ebene. Vielleicht sogar gerade dort, da es bewundernswert ist, wie eine junge Frau aus Leipzig ausgerechnet Europas beste Jazzsängerin wird. Jazz aus Deutschland, das geht doch gar nicht, oder vielleicht doch? Dieses Thema macht neugierig!

 

Das Ausland belächelte Jazzsänger aus Deutschland. Doch die Biographie Inge Brandenburgs bestätigt, dass in jedem Land gute Jazzinterpreten und -musiker zu finden sind. Die neue MB-Filmproduktion geht einem alten Vorurteil nach und versucht es auszuräumen.

Der Name Inge Brandenburg ist daher nicht vordergründig Programm, sondern ihre tragische Geschichte sowie die immer noch frisch klingende, zeitlose Musik. Ein Schicksal wie das einer oder Amy Winehouse.

 

 

 

 

 

 

Inge Brandenburg

Am 18. Februar 1929 in Leipzig geboren, verbrachte Inge Brandenburg ihre Kindheit in ärmlichen Verhältnissen. Streit, Gewalt und Alkohol bestimmten den Alltag. Elternliebe erfuhr sie nicht.

Wenn Vati betrunken nach Hause kam, schlug er Mutti. Sie schlugen sich aber auch, wenn Vati nüchtern war. Es war entsetzlich und ich wusste nie, um wen ich mehr Angst haben oder zu wem ich halten sollte. 

 

Inges Vater war Kommunist und ein mehrfach verurteilter Kleinkrimineller. Er wurde von der Gestapo vor ihren kindlichen Augen zusammengeschlagen, abgeführt und interniert. 1941 beging er Selbstmord, indem er in den elektrischen Stacheldrahtzaun des Konzentrationslagers Mauthausen lief.

 

In dieser Zeit musste meine Mutter schwer arbeiten und ich musste mich um meine beiden jüngeren Schwestern kümmern. Meine Mutter arbeitete damals in einer Kohlenhandlung. Sie kutschierte den Kohlenwagen und trug den Leuten die zentnerschweren Säcke in die Keller, wo sie dann auch noch die Kohlen schichtete. Ich schämte mich furchtbar vor meinen Klassenkameraden, weil meine Mutter solche Drecksarbeit verrichtete. Wenn ich von der Schule heimging, begegnete sie mir manchmal mit dem Pferdewagen und winkte mir zu mit ihrem schwarzen Gesicht. Waren Kinder aus der Schule dabei, drehte ich mich schnell weg, denn ich befürchtete, die Kinder würden mich ihretwegen hänseln. Zuhause weinte ich manchmal, weil sie so schwer arbeiten musste. 

Inges Mutter wurde wegen "staatsfeindlicher Äußerungen" ebenfalls verhaftet und starb unter ungeklärten Umständen auf dem Transport zum KZ Ravensbrück. Die fünf Geschwister wurden voneinander getrennt und in „Heimen für schwererziehbare Kinder“ untergebracht. Dort fielen sie zum Teil der Zwangssterilisation oder anderen abscheulichen Verbrechen zum Opfer. Sie galten als „entartet“ und die Mediziner der nationalsozialistischen Idee waren der Ansicht, dass sich Kriminalität vererben ließe. Und die galt es zu „auszumerzen“.

 

1941 kam ich nach Bernburg in ein geschlossenes Heim. Zuerst versuchte ich ein paarmal wegzulaufen, doch dann gab ich es auf. Im Heim hieß es bei jeder Kleinigkeit: Verbrecherkinder! Oder: Aus der wird nie was! Kein Wunder bei diesen Eltern! Ich zog mich oft in eine Ecke zurück und las oder ich schlich mich auf den Spielplatz, wo es Schwalbennester gab. Ich wollte die jungen Schwalben streicheln. Wenn diese dann aus den Nestern flogen, war ich ganz unglücklich. Ich wollte doch nur zärtlich sein. Dann passierte die Sache mit den Äpfeln. Ich wurde wochenlang geprügelt, bis ich gestand, sie gestohlen zu haben, obwohl ich es gar nicht war. Das habe ich nie verwunden. Noch heute werde ich unsicher, wenn ich den Eindruck habe, man glaubt mir nicht. Die einzige Liebe, die ich n meiner Jugend empfangen habe, war die kühlende Hand einer Nonne, die mich streichelte, als ich an Diphterie erkrankt war.

Inge BrandenburgUnmittelbar nach dem Ende des Krieges gelang Inge in einer gefährlichen Nacht- und Nebelaktion die Flucht über die Grüne Grenze in den amerikanischen Sektor nach Hof. Der Weg führte sie weiter nach Augsburg. Dort wurde sie von der Polizei aufgelesen, sie war halb nackt, ihr geblümtes Konfirmationskleid verschwunden. Betrunkene GI's hatten es ihr vom Leib gerissen und sie vergewaltigt. Da sie keine Papiere hatte, steckte man sie für ein halbes Jahr wegen Herumtreiberei ins Gefängnis.

 

In einer Bäckerei arbeitete ich dann für fünfundzwanzig Mark im Monat. Und das Familienklavier durfte ich auch benutzen. Die musikalischen Bäckersleute vermittelten mir sogar einen Klavierlehrer. Dem musste ich von meinen 25 Mark gleich 20 für Klavierstunden geben. Aber ich wurde ein anderer Mensch. Endlich hatte ich ein Ziel vor Augen.

 

Star Dust Band

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre große Liebe galt schon immer der Musik. Ihr Lieblingssender war der AFN und ihre bevorzugten Interpreten waren Peggy Lee, Judy Garland und Frank Sinatra. Als eines Tages in einer Annonce der Augsburger Tageszeitung ein Tanzorchester eine gutaussehende Sängerin mit tiefer Stimme suchte, bewarb sie sich. Von Februar 1950 an tingelte sie für stolze 170 DM Monatsgage durch deutsche Nachtlokale. Ob Swing, Cool Jazz, Blues, Hillbilly oder Schlager – Inge Brandenburg sang sich durch die 50er-Jahre, ohne dass ein größeres Publikum von ihr Notiz nahm.

Albert Mangelsdorff

Der Wendepunkt ihrer Karriere leitete jedoch im gleichen Jahr ein Engagement in Schweden ein. Ein Agent, der auf Inge Brandenburg aufmerksam geworden war, verpflichtete sie für ein Vier-Wochen-Engagement. Sie war dort so erfolgreich, dass dem Engagement weitere folgten und aus den ursprünglich angedachten vier Wochen acht Monate wurden. In dieser Zeit arbeitete sie mit den Größen der schwedischen Jazzszene zusammen. Das skandinavische Land galt neben Frankreich in den 50er Jahren als die europäische Jazzhochburg. Mit gestärktem Selbstvertrauen, aber mit gemischten Gefühlen, kehrte sie im Frühjahr 1958 nach Frankfurt zurück.

Der Gedanke, nach diesem Erfolg in Schweden nach Hause zu fahren und wieder in Anonymität zu leben, war für mich furchtbar und trieb mich fast an den Rand der Verzweiflung. So kam es, dass ich eines Tages in Carlo Bohländers legendärem Frankfurter „Domicile du Jazz“ saß und ein Gläschen zu viel trank. Das gab mir Mut und ich sagte zu einem Pianisten: „Komm, begleite mich mal, jetzt werde ich beweisen, dass ich singen kann.“ Einige fingen an zu kichern, doch als ich die ersten paar Takte gesungen hatte, waren alle still. Zwei Tage später sagte man mir, Du trittst beim Jazzfestival auf. Es gab kein Zurück mehr.

June Christie

Dieser Auftritt machte sie über Nacht zum Star, zur deutschen Jazzsängerin Nr. 1. Das Publikum war begeistert von ihrer Fähigkeit, aus Balladen wie Lover Man emotionsdichte, ergreifende Momente werden zu lassen. Die Kritiken überschlugen sich mit Lob und Deutschlands Jazzpapst schieb: „Sie singt mit unwahrscheinlichem feeling. Ihr ist von einer Intensität, in der eine ganze Welt zu schwingen scheint. Und vor allem: Sie singt nicht wie June Christy, sie singt wie Inge Brandenburg. Endlich hat der deutsche Jazz seine Stimme!“<!--

1958 wurde ich „entdeckt“. Man feierte mich. Und ich dachte: Hoffentlich leben die „Tanten“ aus den Heimen noch! Ich glaubte, dass hiermit eine große Stunde angebrochen sei, doch ich sollte mich irren. 

 

Edelhagen

 

 

 

Ein paar Monate später bekam Inge Brandenburg auf dem 1. Europäischen Jazzfestival im südfranzösischen Juan-les-Pins den Titel der der besten Jazzsängerin Europas verliehen. Wenig später führte sie beim Festival im belgischen Knokke die deutsche Equipe, darunter auch der blutjunge Udo Jürgens, zum Sieg und stach damit ihre holländische Favoritin und langjährige Konkurrentin aus. Es folgten erfolgreiche Gastspiele sowie Funk und Fernsehen im In- und Ausland. Bis Ende der 60er Jahre ging sie auf zahlreiche Tourneen von Bulgarien, über Marokko bis hin nach Lappland. Sie wurde begleitet von international bekannten Jazzspitzenensembles wie denen von Kurt Edelhagen, Erwin Lehn und Ted Heath.

 

Chet Baker   1960 öffneten sich auch die Tore zur Plattenindustrie. Die nahm Inge Brandenburg unter Vertrag. Ihr ausdrücklicher Wunsch war es, Jazz- und Chanson-Titel aufzunehmen. Immerhin erreichte sie einen Kompromiss, der ihr dies vertraglich zusicherte. Allerdings hatte sie sich im Ausgleich auch für Schlager-Titel bereitzuhalten. Höhepunkt des Jahres waren die besten Jazz-Aufnahmen ihrer Schallplattenkarriere: All Of Me, Lover Man, Don’t Take Your Love, There’ll Never Be Another You, Pennies From Heaven.

 

 

 

 

 

 

 

ValenteDas Time Magazin pries sie als neue Billie Holiday und man überlegte, wie man sie in den USA präsentieren konnte. Die legte ihr einen unterschriftsreifen Optionsvertrag für die weitere Zusammenarbeit vor, doch nach langem Hin und Her entschied sie sich zu keiner weiteren Vertragsverlängerung. Ihre Plattenkarriere entwickelte sich zu einem Jahre hinziehenden Ärgernis. Sie wollte nicht einsehen, dass man sie inzwischen als Schlagersängerin auf die leichte Muse reduziert hatte. Sie zog vor Gericht und versuchte ihre Rechte einzuklagen. Ihrer Zukunft im Plattengeschäft war das alles andere als förderlich. Ein letztes Projekt konnte sie jedoch noch in die Tat umsetzen: ihre einzige Jazz-Langspielplatte, die heute Höchstpreise von 800.- € erzielt.

Nun begann für mich eine schwere Zeit. Man feierte mich, setzte mich auf ein Podest, von dem ich nicht weichen durfte. Und von nun an stand ich ständig unter Leistungszwang. Ich hatte immer Angst, die Erwartungen anderer nicht erfüllen zu können oder ausgenutzt zu werden. Ich, die von Kindheit an eine Einzelgängerin war, wurde plötzlich zu Partys eingeladen und herumgereicht. Die Verlogenheit der Gesellschaft fiel mir auf und ich äußerte mich entsprechend, was ich von ihnen hielt, vor allem unter Alkoholeinfluß. Das machte mich bei vielen unbeliebt.

nicht satt

 

 

 

Man wollte mich irgendwie hinbiegen und in Richtungen führen, die mir gar nicht lagen und dadurch war meine Reaktion natürlich manchmal ganz verkehrt. Wenn ich mich nicht mehr auszudrücken wusste, dann habe ich einfach angefangen, zu brüllen und bin aggressiv geworden, obwohl ich mich im Wesentlichen eher als einen weichen Menschen bezeichnen würde.

Ich hatte große künstlerische Erfolge, doch der finanzielle Erfolg blieb aus. Wer im Geschäft bleiben will, muss so tun, als ob er „in“ ist. Dabei wusste ich manchmal nicht, woher ich die Miete nehmen sollte.

Brandenburg In den kommenden Jahren schuf sich Inge Brandenburg als Schauspielerin auf deutschen Theaterbühnen und im Fernsehen ein zweites Standbein. Sie spielte in den Uraufführungen der Antikriegsdramen und Pinkville sowie in Macbeth am Berliner Schillertheater mit. Doch es gelang ihr nicht, an den großen Erfolg der frühen Jahre anzuknüpfen. Denn die Zeiten hatten sich geändert. Musikboxen vertrieben Live-Musik aus den Lokalen. Rock-’n-Roll und Beat lockten das Publikum aus den Jazz-Clubs in die großen Konzertarenen. Inge Brandenburgs musikalische Auftritte in kleineren Sälen und Kirchen wurden immer seltener. Die Negativschlagzeilen über Prügeleien, Alkoholexzesse und andere Peinlichkeiten nahmen indessen zu. Eine handgreifliche Auseinandersetzung mit wüsten Beschimpfungen wie Nazischweine, Penner, Arschlöcher! Ihr habt meine Eltern vergast, ihr Hunde! führte schließlich dazu, dass man sie in Handschellen abführte und die Staatsanwaltschaft ein psychologisches Gutachten durch einen Rechtsmediziner beantragte.

1976 sang Inge Brandenburg noch einmal auf dem 15. Deutschen Jazzfestival in Frankfurt. Es sollte mit Glory Hallelujah ihr letzter Fernsehauftritt als Jazzsängerin sein. Danach zog sie sich vorerst vollständig aus der Szene zurück. Ihre Alkoholprobleme, mangelnde Motivation und eine komplizierte Stimmbandoperation beschleunigten den gesellschaftlichen Abstieg. Sie lebte von der Sozialhilfe und führte gegen ein Taschengeld die Hunde ihrer Nachbarn aus. In den letzten Jahren ihres Lebens besiegte sie Alkohol und Depressionen, sie war wieder voller Hoffnung. In nächtelangen Telefonaten erklärte sie ihren wenigen Freunde und einstigen Kollegen: Ich bin traurig, wenn ich sehe, Mensch verdammt noch mal, du hast doch dein ganzes Können; eigentlich ist es gar nicht richtig ausgenutzt worden. Ich hatte immer das Gefühl, verdammt, da ist noch viel mehr in mir drin, das muss rausgeholt werden, ich kann es nicht allein schaffen. Und das hat mich manchmal sehr traurig gemacht, auch ein bisserl verbittert.

Brandenburg

1995 wagte sich Inge Brandenburg mit klarer Stimme und leuchtenden Augen noch einmal zu einem Comeback auf die Bühne des Bayerischen Hofs in München. Doch von den alten Fans waren nur noch wenige gekommen. Trotz hervorragender Kritiken beschränkte sich ihr verzweifelter Versuch, in die Öffentlichkeit zurückzukehren, auf wenige Auftritte.

Die Jahre gehen dahin und da sprießt ein junges Ding hoch und da und da. Und ist oben. Inzwischen macht es mich nicht mehr traurig, ich sage, lass sie doch, wie sie kommen, so verschwinden sie auch wieder. Und ich habe Zeit, zu warten und zu reifen. Ich weiß ganz bestimmt, meine große Zeit kommt noch. Die kann auch niemand aufhalten.

Am 23. Februar 1999 starb Inge Brandenburg in einem Schwabinger Krankenhaus fünf Tage nach ihrem 70. Geburtstag. An ihrem Armenbegräbnis nahmen gerade einmal sieben Trauernde teil

 

 

 

 

 

 

 

Songauswahl im Film:

S’ Wonderful - Secret Love - All Of Me - Autumn In New York - Cheek To Cheek - Non Je Ne Regrette Rien - Round (about) Midnight - Lonesome Road - Body And Soul - Love Me Or Leave Me - The Man I Love - There’ll Never Be Another You - Lover Man - Summertime -        On The Sunny Side Of The Street - That Old Black Magic - Temptation - Love For Sale - u. a.

 

Interviewpartner für Biographie und Film u. a.

 

Charly Antolini, schw. Jazz-Schlagzeuger

Harald Banter, dt. Bandleader

Oskar Gottlieb Blarr, dt. Kirchenmusiker

Marc Boettcher, Biograph

Georg Bürger, dt. Rechtsanwalt

Pierre Courbois, holl. Jazz-Schlagzeuger

Wolfgang Dauner, dt. Jazzpianist und Komponist

Klaus Doldinger, dt. Jazzsaxophonist und Komponist

Dieter Finnern, dt. Fernsehregisseur und - autor

Joy Fleming, dt. Blues- und Jazzsängerin

Ernst-Dieter Fränzel, dt. Konzertveranstalter

Joki Freund, dt. Jazzmusiker

Max Greger, dt. Saxophonist, Komponist und Orchesterleiter

Dusko Goykovic, serb. Jazztrompeter und Komponist

Eugen Hahn, Besitzer des Frankfurter Jazzkellers

Peter Herbolzheimer, dt. Posaunist und Bandleader

Joana, dt. Liedermacherin

Udo Jürgens, österr. Sänger und Komponist

Knut Kiesewetter, dt. Sänger und Posaunist

Roland Kovac, österr. Pianist und Komponist

Paul Kuhn, dt. Pianist und Bandleader

Walter Lang, dt. Jazzpianist

Emil Mangelsdorff, dt. Jazzlegende

Charlotte Mehlhorn, Inges Tante

Fritz Rau, dt. Konzert- und Tourneeveranstalter

Thomas Rautenberg, Finder des Brandenburg-Nachlasses

Ottokar Runze, dt. Schauspieler, Regisseur und Produzent

Wolfgang Sauer, dt. Sänger

Siegfried Schmidt-Joos + Kathrin Brigl, dt. Journalisten-Ehepaar

Jiggs Whigham, US-Jazzposaunist und Bandleader

Josef Werkmeister, dt. Fotograf

Marcus Woelfle, dt. Autor und Moderator

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