CD Rezensionen

"Sobald Inge Brandenburg singt, wird’s magisch." (phenomenelle, Ulrike Anhamm, 20.09.2012)

Fantastisch - kann man da nur jubeln: Von Jazzstandards ("All of me") bis zu Chansons ("Je ne regriette rien") sind hier fast nur Musikperlen versammelt. Viele Aufnahmen dieses exzellenten Albums brauchen keinen Vergleich zu Einspielungen von US-Stars wie Anita O'Day bis Peggy Lee zu scheuen. (Willy Theobald, Financial Times, 08.01.2012)

"Ein Höhepunkt deutschen Jazzgesangs! – Made in Germany, man mag’s kaum glauben." (Viktor Rotthaler, br-online, Radio Bayern)

 

„Was man auf dieser CD hört, ist eine Jahrhundertstimme, die im Vergleich jeden berühmten Namen (und das ist international gemeint) verblassen lässt. Diese Stimme hat alles – Kindlichkeit und Verruchtheit, Schwärze und Brillanz, Sehnsucht und Lebenserfahrung.“ (Frank Bongers, Jazzdimensions, 07.11.2011)

 

„Am besten beschreibt der Konzertveranstalter Fritz Rau die Wirkung ihrer Stimme: Sie hat meine Seele berührt.“ (Christian Schröder, Der Tagesspiegel, 25.10.2011)

 

„Eine wunderbar intensive, emotionale Stimme, die in Facetten an Ella Fitzgerald erinnert und doch ganz eigen ist. Man spürt – Inge Brandenburg lebt und fühlt die Songs. Sie war eine Ausnahmekünstlerin, die auch heute noch Staunen lässt.“ (Petra Schwertfechter, Radio Bremen, 19.10.2011)

 

„Ein überfälliger Tribut an diese verschollene Künstlerin. Sie besaß neben mitreißender Swing-Power auch stets diese Bittersüße im Ausdruck, die große Jazzstimmer aus und unsterblich macht.“ (Guido Fischer, Sono, November 2011)

 

„Ein Mittel gegen das Vergessen einer großen Stimme könnte die neue CD Sing! Inge, Sing! sein. (Jörg Heyd, WDR 3, 03.11.2011)

 

„Mit den Stücken der CD kann man diese für Momente glanzvolle, doch darum herum sehr traurige Geschichte musikalisch nach und nach abschreiten. Da sind Klassiker wie Secret Love, Moonglow, Cheek To Cheek und All Of Me, deren Töne Inge Brandenburg mit fein modulierter Stimme zum Zerschmelzen brachte; da ist die deutsche Übersetzung des Musical-Hits Over The Rainbow, den sie trotz sperriger Textfassung verblüffend elegant sang. Die Stimme Inge Brandenburgs klingt bei weitem nicht immer gleich. Warm timbriert und von schöner Fülle in manchen frühen Aufnahmen, mit einer Ästhetik, die an eine deutsche Sarah Vaughan erinnern könnte: etwas flacher, fast niedlicher Mitte der Sechziger, mit kratzigen Effekten, die eher der Cat Woman Eartha Kitt abgelauscht klingen, und von angerauter Zerbrechlichkeit 1971 in ihrem anspruchsvollen Schlagerversuch mit eigenem Text Morgen kann es vielleicht schon zu spät sein. Gerade dieses späte Stück lädt zum Immer-wieder-Hören – und zum Nachsinnen – ein. Denn diese Aufnahme macht klar, warum Inge Brandenburgs Stimme für Schlager- und Show-Geschäft nicht taugte: Sie glitzerte nicht, bot keinen schönen Schein in trällerndem Gefunkel. Es war eine Stimme, die schon sehr früh vom Leben gezeichnet war. Und die gerade heute, in der Rückschau, mehr vom Leben spricht als viele aalglatte andere. (Roland Spiegel, BR-Klassik, 28.10.2011)

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